Blog

Employer Branding – Ein betriebliches Gesundheitsmanagement macht attraktiv

In diesem Artikel geht es um Employer Branding. Also darum, mit betrieblicher Gesundheitsarbeit, eine attraktive Arbeitgebermarke zu schaffen.

Der entscheidende Faktor, um in einem dynamischen Marktumfeld nicht von Wettbewerbern überholt zu werden, ist ein schlagkräftiges Team aus qualifizierten, motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitern. Doch was ist zu tun, um eine solche Truppe beisammen zu haben und zu halten? Diese Frage steht in vielen deutschen Unternehmen weit oben auf der Tagesordnung. Klar, zunächst einmal müssen qualifizierte Mitarbeiter angeworben werden. Ebenso wichtig ist aber auch, diese Mitarbeiter bei Laune zu halten, damit sie ihre Leistung auch jeden Tag gerne und mit hohem Einsatz einbringen und nicht zur Konkurrenz abwandern.

Doch mit was hält man die Mitarbeiter heute bei Laune? Früher war das noch einfacher. Da gab es einen Job und ein regelmäßiges Gehalt. Und heute? Heute ist das Gehalt natürlich noch immer ein schlagkräftiges Argument, aber sicher nicht mehr das einzige, das für qualifizierte Fachkräfte zählt. Gerade junge Arbeitnehmer der Generation Y (Jahrgang 1980 und 1995) stehen für den Wertewandel in der Arbeitswelt. Es geht ihnen nicht nur ums Geld. Sie fordern vielmehr tiefgehenden Einklang mit ihren Bedürfnissen. Sie suchen nach Sinn und Selbstverwirklichung und sie verlangen mehr Zeit für Freunde und Familie. Freizeit, persönliches Glück oder die Gesundheit für die Arbeit opfern? Besser nicht!

Doch woher nehmen junge Fachkräfte das Selbstvertrauen, um mit solchen Forderungen am Markt aufzutreten? Sie haben gegenüber ihren Eltern einen besonderer Trumpf: die Demographie. Sie leben in einem Land, in dem die Fachkräfte rar werden. Das treibt den Marktwert der Nachwuchskräfte in die Höhe. Und das wissen sie auch. Zudem sind sie immer häufiger dazu bereit, den Arbeitgeber zu wechseln, auch zur persönlichen Weiterentwicklung.

Employer Branding immer wichtiger

In einer Studie von PwC (1) wurden 2011 insgesamt 4364 Studenten aus 75 Ländern zu ihrer Haltung gegenüber Beruf und Karriere befragt. Eines der zentralen Ergebnisse: eine sinkende Loyalität junger Arbeitnehmer gegenüber potenziellen Arbeitgebern. Inzwischen rechneten nur noch 54 Prozent der Befragten damit, während ihres Arbeitslebens nur zwischen zwei und fünf Arbeitgeber zu haben. 2008 lag diese Zahl noch bei 75 Prozent. Gut ein Viertel der Befragten kalkuliere sogar mit sechs oder mehr Arbeitgebern zwischen Ausbildung und Rente.

Unternehmen sind also gut beraten das Thema Employer Branding ernst zu nehmen. Zum Beispiel indem sie sich frühzeitig um die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter nach Wohlbefinden und Gesundheit kümmern und damit ein wertschätzendes Arbeitsklima schaffen. Nur so können sie langfristig auf dem hart umkämpften (Personal-)Markt bestehen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *